Vorteile bei der Einkommenssteuer

     

Ab 2003 können erstmalig Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen im Privathaushalten steuerlich geltend gemacht werden (siehe §35a Abs. 2EStG). Dabei ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer von 20 v.H. der Aufwendungen, höchstens jedoch um 600 Euro.
 

Begünstigt wird die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, d. h. Aufträge an Dienstleistungsagenturen und andere selbständige Unternehmen ( Hausmeisterservice, Gärtner, Fensterputzer etc.). Die Dienstleistungen müssen haushaltsnahe Tätigkeiten betreffen, "die üblicherweise durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden und in regelmäßigen (kürzeren) Abständen anfallen". (BMF-Schreiben vom 14.August 2003) Dementsprechend gehören auch Schönheitsreparaturen in der eigenen und gemieteten Wohnung zu den begünstigten Tätigkeiten. Dagegen sind Arbeiten, die zu Herstellungskosten an Grund und Boden oder am Gebäude führen, nicht begünstigt (z.B. Pflanzen einer Hecke oder das Anbringen einer Markise).
 

Die haushaltsnahen Dienstleistungen müssen im inländischen Haushalt des Auftraggebers erbracht werden, d.h., Aufwendungen für z.B. Waschen und Bügeln in einer Reinigung sind nicht begünstigt.
 

Da der Steuerpflichtige gleichzeitig selbst der Auftraggeber der haushaltsnahen Dienstleistungen sein muss, sind Aufwendungen einer Wohnungseigentümergemeinschaft für das Gemeinschaftseigentum oder Aufwendungen des Mieters für die Mietnebenkosten (z.B. Gartenpflege, Treppenhausreinigung) nicht begünstigt.
 

Die Aufwendungen müssen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Dienstleistungen durch Beleg des Kreditinstitutes nachgewiesen werden ( § 35 a Abs. 2 Satz 3 EStG).
 

Informationsbrief Oktober 2003 und Wirtschaftswoche


 
 
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Stand: 02. März 2008